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GÄSTEBUCH


Das wars! Mit einiger Verspätung folgen hier die letzten Einträge eines unglaublichen Jahres! Meine Herren, es war mir ein Vergnügen, mit Ihnen dieses verrückte Land erkunden und erleben zu dürfen. An alle Leser: vielen dank für Euer Interesse.

Niels
2008/07/02
//MITTWOCH
//GOODBYE TSINGHUA

Der Tag begann schon in der letzten Nacht: nachdem wir Dienstag nacht nach Hause gekommen sind, habe ich mich nochmal aufs Fahrrad gesetzt um ein paar Abschiedsfotos vom Campus zu machen. Nachmittags haben wir dann Julius abgeholt, der als letzter seine Studienarbeit verteidigen musste und sind zu dritt noch ein letztes Mal in der 798 Art District gefahren.

 
Baustelle auf dem Campus.
 
Hinter dem Hauptgebäude.
 
Die Allee zu den Wohnheimen.
 
Das Yongjiu-Fahrrad.
 
Blick vom Hauptgebäude Richtung Wudaokou.
 
Fahrradständer im Wohnheim.
 
Wir machen Julius wach, er hatte zwei Nächte vor seiner Verteidigung nicht geschlafen.
 
Im Taxi nach 798
 
Plakate in 798
 
Ehemalige Waffenfabrik.
 
Auf einer Dachterasse ließen wir uns nieder.
 
Die Theke.
 
Baumhaus-Feeling im Industriegebiet.
 
Das letzte Foto von mir.
 
Das letzte Foto von Damian.
 
Das letzte Foto von Julius.
2008/07/01
//DIENSTAG
//ABSCHIEDSTOUR NACH XIDAN

Die Studienarbeit war durch, langsam wurden wir sentimental: Damian und ich schwungen uns noch ein letztes Mal auf die Fahrräder und kämpften uns durch Smog und Verkehr nach Xidan, unserem Stamm-Einkaufszentrum.

 
Damian probiert Schuhe an.
 
Auf dem Weg zu unseren Fahrrädern.
2008/06/29
//SONNTAG
//PACKEN

Nichts besonderes, Studienarbeit schreiben.

 
Damian und ich haben unsere Schuhe in der Waschmaschine gewaschen und aufgehangen.
2008/06/28
//SAMSTAG
//PACKEN

So langsam ging die Packerei und der Abschied los, obwohl man noch mitten in den Vorbereitungen für die Abschlussverteidigung steckte.

 
Klamotten
 
T-Shirts.
 
Noch einmal der Blick aus dem Fenster.

2008/06/20
//FREITAG
//EUROPA-MEISTERSCHAFT

Heute ging es wieder um drei Uhr nachts ins La Bamba nach Wudaokou, Deutschland spielte in der EM. Die meisten saßen noch an ihrer Studienarbeit, die in ein paar Tagen fällig sein sollte; daher war das Spiel eine willkommene Unterbrechung.

 
Julius, einmal doof gucken, danke.
 
mh.
 
Erst ging es noch kurz auf ein Bierchen in unsere Homebase, dem D-22
 
Andre leitete den Parcours zum La Bamba...
 
...die Stimmung war kaum noch zu toppen...
 
...doch im La Bamba legte Andre noch zu.
 
Christian, Andre und Damian fingen an zu schreien...
 
...nur Wurm behielt die Fassung.
2008/06/17
//SONNTAG
//REGENTAG IN BEIJING

Nichts besonderes, nur ein paar Fotos aus meinem Zimmer.

 
Den Fernseher haber ich während meines Jahres in Peking dreimal eingeschaltet.
 
Dunkler Tag.
2008/06/16
//SAMSTAG
// VON DER KLAUSUR IN DEN CYBERSPACE

Was machen Streber, wenn sie keine Klausuren mehr schreiben müssen? Richtig: sie gehen ins Museum. Wir entschlossen uns nach der Klausur spontan, mit ein paar Bier ins Taxi zu setzen und zum Museum für Moderne Kunst zu fahren. Dort gab es eine wirklich coole Austellung überwiegend mit computergesteuerten Installationen, Robotern und digitaler Kunst.

 
Endlich keine Uni mehr.
 
Julius winkt das Taxi heran.
 
Klatte.
 
Julius überbrückt Leerlaufphasen wie immer mit Dösen.
 
Im Museum Angekommen.
 
Man konnte ein Ballerspiel auf der großen Leinwand spielen; auf der Rückseite stand der Gegenspieler, der von dieser Maschine gesteuert wurde: eine Art Stichsäge mit Gummiaufsatz drückte in einem Mordstempo irgendwelche zufälligen Tasten auf der Tastatur.
 
Hier konnte man sich auf den Stuhl setzen und das Gerät samt Leinwand drehen. Der Bildausschnitt veränderte sich entsprechend.
 
Wurm in Fahrt.
 
Die Kamera erfasste immer einen unserer Köpfe und rahmte ihn ein.
 
Gruselig: ein Spinnenartiger Roboter mit einem menschlich wirkenden, animierten Gesicht.
 
Wurm macht Faxen mit der Sprachausgabe...
 
...und lässt den Armen ein berühmtes deutsches Wort aussprechen.
 
Eine LED-Anzeige im Mülleimer. Cool.
 
Wurm betritt den Cyberspace.
 
Auch ziemlich cool: Eine Art Kopierer-Wand, die alles aufnahm, was sich davorstellte: Hier ist Wurm zu sehen, links schon einmal an die Wand kopiert, rechts wird er noch vom Scanner erfasst.
 
Und hier das fertige Resultat.
 
Ich durfte dann auch noch mal...
 
...und das Chinesische Baby ebenso.
 
Die Jungs vor einem Projektor.
 
Stockdusterer Raum mit Projektionen von in einer Flüssigkeit schwimmenden Körpern. Abgefahren!
 
Diese Kamera filmte uns...
 
...und kopierte unser Bild zeitversetzt wieder hinein.
 
Julius freut sich.
 
Im Anschluss gingen wir in ein deutsches Restaurant in der Nähe der Botschaft. Wurm wie immer mit gesundem Hunger.
 
Klatte.
 
Klattes Freundin Erika.
 
Kurz auf Standby geschaltet.
2008/06/14
//SAMSTAG
// LERNEN LERNEN POPERNEN

Hier ein paar Impressionen aus dem Lernraum unseres Wohnheimes während der Vorbereitung zu "Fertigungstechnik II".

 
Till hat eine andere Vertiefungsrichtung, "Krafftfahrzeugtechnik", darf sich aber auch manchmal zu uns setzen und uns komplizierte Sachen fragen.
 
Julius liest.
 
Regelmäßig wurde beim Koreaner bestellt.
 
Diese Klopapierrolle mit Kopfhörer und aufgemaltem Gesicht war unser Maskottchen.
 
Der Schreibtisch.
 
Wurm erklärt mir die Welt.
 
Ich beim Lesen.
 
Unser Tisch.
 
Die Jungs bei der Arbeit.
 
Klatte hat den Highscore bei seinem Handy-Motorrad-Spiel geknackt.

2008/06/01
//SONNTAG
// QINGDAO

Heute reisten Myron und ich mit dem Schnellzug zurück nach Peking, da wir Montag in die Vorlesung mussten.

 
Frühstücken auf der Dachterasse des Hostels, einer alten Sternwarte mit Blick über die Stadt und aufs Meer.
 
Morgendlicher Ausflug in das Gouverneurshaus. In diesem Zimmer hielt sich Mao einige Wochen auf und schlief in dem abgesperrten Bett.
 
Ein Spiegel.
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