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STS-110 Start in:

Aktuelle Mission: STS-110 / ATLANTIS
(Missionsberichte auf der Orbiter ATLANTIS Seite)

Space Shuttle Start live verfolgen?
Entweder gegen Startzeit CNN einschalten - CNN überträgt üblicherweie den Start, aber nicht für sehr lange - oder im Internet auf der offiziellen Startseite der NASA:
http://163.205.10.51/shuttle/countdown/cdt/
Hier werden die wichtigsten Ansichten alle 30 Sekunden aktualisiert.
Countdown-Hauptseite: http://science.ksc.nasa.gov/shuttle/countdown/
Von hier kommt man zu allen anderen wichtigen Seiten den Shuttle-Start betreffend.
Eine ausführliche technische Countdown-Beschreibung in Form einer Checkliste ab T-6h findet sich unter http://science.ksc.nasa.gov/shuttle/countdown/count.html.
STS-110/ATLANTIS ist am 8. März 2002 um 22:44:22 Uhr MESZ zur internationalen Raumstation  gestartet. 


DISCOVERY wird in Florida überholt
Finanzielle Situation der NASA läßt kostenaufwendigere Wartung und Umrüstungen in Palmdale, Kalifornien nicht zu
DISCOVERY im VAB5. Februar 2002 Die Raumfahrzeuge der Space Shuttle Flotte müssen in regelmäßigen Abständen zur Generalüberholung in die Shuttle-Werft. Dort werden auch Aufwertungsmaßnahmen zur Steigerung der Lebensdauer, Verbesserung der Einsatzfähigkeit und der Sicherheit durchgeführt. Bisher wurden diese Arbeiten in der Orbiterwerft von Boeing in Palmdale, wo die Raumfähren auch vor 20 Jahren gebaut wurden, ausgeführt. Jetzt hat die NASA bestimmt, daß diese Arbeiten von nun an am KSC in Florida vorgenommen werden sollen.
Mehr über die Entscheidung der NASA
 


Fliegt COLUMBIA doch noch zur ISS?
Umgerüsteter Orbiter soll möglicherweise Mannschaftswechselmission im Sept. 2003 fliegen - jetzt zunächst Mission zur HUBBLE-Wartung
STS-109/COLUMBIA auf dem Weg zur Startrampe29. Januar 2002 Während Raumfähre COLUMBIA vom Montagegebäude zur Startrampe 39A überführt wird, werden neue Überlegungen für die Weiterverwendung des Orbiters angestellt. Der älteste und schwerste Orbiter der Flotte ist nicht geeignet, um schwere Module und Frachtcontainer wie die italienischen MPLMs zur Station zu transportieren. Doch nach der Umrüstung in Kalifornien besteht zumindest die Möglichkeit die Raumfähre für Missionen, bei denen die Besatzung der Raumstation ausgetauscht werden soll, einzusetzen. Eine erste Mission dafür könnte STS-118 im September 2003 sein, bei der die Expedition 7 Besatzung durch Expedition 8 abgelöst werden soll.
Mehr über die neuen Aufgaben der COLUMBIA

Auf Rampe 39B beginnt Countdown für STS-108
Letzte Mission in diesem Jahr bringt neue Besatzung zur ISS - auch Reparatur von Solarzellenanlage geplant
Die STS-108-Besatzung27. November 2001 Heute morgen um 5 Uhr MEZ begann planmäßig der Countdown für die letzte Space Shuttle Mission in diesem Jahr, STS-108. Die letzten Arbeiten an der Raumfähre ENDEAVOUR, das Verschließen des Antriebsgehäuses und der Ladebucht, konnten heute Nacht beendet werden. Bereits am Sonntag war die Besatzung der ENDEAVOUR, Kommandant Dom Gorie, Pilot Mark Kelly, die Missionsspezialisten Dan Tani und Linda Godwin, sowie die Mitglieder der Expedition 4 Besatzung Jurij Onufrienko, Dan Bursch und Carl Walz (Photo links), am Kennedy Raumfahrtzentrum (KSC) eingetroffen und hat bald danach an den letzten Tests und Überprüfungen teilgenommen. Der Countdown, der bei Marke von T-43 Stunden begann, enthält insgesamt 25 Stunden und 41 Minuten an planmäßigen Countdownunterbrechungen und führt zu dem Starttermin am 30. November um 1:41 Uhr MEZ. Aufgabe der Mission ist, der Austausch der Besatzung der ISS, der Transport von Versorgungsgütern, Ausrüstung und Experimentschränken zur Station mit dem Vielzwecklogistikmodul (MPLM) RAFFAELLO und die Anbringung von Wärmeschutzabdeckungen an den Drehgelenken der Solarzellenflächen des P6-Photovoltaikmoduls der Station während eines Außeneinsatzes von Daniel Tani und Linda Godwin.
STS-108 ist die vierte Mission in diesem Jahr und die 12. zur Internationalen Raumstation ISS.
Mehr dazu auf der Raumfähre ENDEAVOUR Seite.

ENDEAVOUR verläßt VAB zur Startrampe
Verschärfte Sicherheit schließt Geheimhaltung über Zeitpunkt der Überführung ein
STS-108/ENDEAVOUR auf dem Weg zur Startrampe 39B31. Oktober 2001 Unter scharfen Sicherheitsmaßnahmen und bisher nie dagewesener Geheimhaltung wurde heute morgen die Raumfähre ENDEAVOUR auf ihrer mobilen Startplattform (MLP) vom Montagegebäude (VAB) zur Startrampe 39B des Kennedy Raumfahrtzentrums (KSC) in Cape Canaveral, Florida, überführt. Die vergangene Woche hatte sie im VAB zugebracht, wo nach dem Zusammenbau mit dem großen Außentank (ET) und den zwei Feststoffstartraketen (SRB) Schnittstellentests zur Sicherstellung der Funktion der Elektrik der Pyrotechnika, der Steuereinrichtungen und der Telemetrie durchgeführt wurden.
Die Abfertigung von ENDEAVOUR zur Mission STS-108, bei der die augenblicklich an Bord der internationalen Raumstation weilende Expedition 3 Besatzung mit der aus Jurij Onufrienko, Carl Walz und Daniel Bursch bestehende Expedition 4 Besatzung ersetzt, sowie mit dem Logistikmodul RAFFAELLO Versorgungsgüter, Ersatzteile und Experimente zur ISS gebracht werden sollen, verläuft weiter gemäß Plan. Der Start der Mission, bei der außerdem über 5000 amerikanische Flaggen angedenk der Opfer der Anschläge vom 11. September mitgenommen werden, ist für den 29. November geplant. Kommandant  ist Dominic L. Gorie, als Pilot fungiert Mark E. Kelly. Die Missionsspezialisten Linda M. Godwin und Daniel M. Tani komplettieren die Besatzung. 
Über die Überführung hatte die NASA in den vorangegangenen Tagen nichts verlauten lassen. Aktualisierte Statusberichte wurden seit dem 22. Oktober nicht mehr herausgegeben. Dies ist wohl mit eine Folge der Drohungen über neue Anschläge in USA.

Space Shuttle Flugplan in Gefahr
Verzogene Lagerbohrungen bei COLUMBIA entdeckt - Verschiebung der Starts aller Fähren um 3 Wochen möglich - auch ISS-Besatzung droht Verlängerung
4. Oktober 2001 Verzogene Bohrungen an den Aufhängungsflanschen wurden an COLUMBIAs OMS-Gondeln entdeckt. Zur Zeit wird geprüft, ob auch eine Überprüfung der OMS-Gondeln der ENDEAVOUR notwendig wird, was eine Verschiebung des für den 29. November geplanten Starts bedeuten würde.
Mehr über die Probleme mit den Shuttles

Countdown für STS-105 hat begonnen
Start voraussichtlich am Donnerstag - DISCOVERY bringt neue ISS-Besatzung in's All
7. August 2001 Heute Nacht um 23 Uhr MESZ hat der knapp 72-stündige Countdown für den Start der Mission STS-105/DISCOVERY bei der T-43 Stunden Marke begonnen. DISCOVERY soll am Donnerstag um 23:38 Uhr zur 104. Space Shuttle Mission aufbrechen und die internationale Raumstation mit Versorgungsgütern, Experimenten und einer neuen Besatzung beliefern. Die Besatzung besteht aus Kommandant Scott Horowitz, Pilot Rick Sturckow und den Missionsspezialisten Daniel Barry und Patrick Forrester, sowie der neuen Besatzung der ISS (Expedition 3) aus Kommandant Frank Culbertson und den russischen Flugingenieuren Michail Tjurin und Wladimir Deschurow. Letztere drei werden die seit März an Bord der ISS befindliche Expedition 2 Besatzung (Jurij Usatscheff, Susan Helms und James Voss) ablösen. Hauptnutzlast der DISCOVERY ist das in Italien hergestellte Multifunktionslogistikmodul LEONARDO, in dessen Inneren sich Experiment- und Ausrüstungsschränke für das amerikanische Raumlabor DESTINY, sowie weitere Versorgungsgüter, wie Lebensmittel, Wasser, Luft, Ersatzteile und Gerätschaften, befinden. LEONARDO wird in der Zeit, in der die Raumfähre an der Station angedockt ist, an das Knotenmodul UNITY der ISS angeflanscht und kurz vor dem Ablegen des Shuttles wieder in dessen Ladebucht verstaut. Dann mit jeder Menge Müll, gebrauchter Kleidung und nicht benötigten Geräten an Bord.
Während der Mission werden Barry und Forrester zwei Außeneinsätze durchführen und dabei wichtige Vorarbeiten für die Montage der nächsten Komponenten Anfang nächsten Jahres durchführen.


Wird COLUMBIA eingemottet?
Keine Missionsaufträge nach 2002 - für Andocken an ISS nicht ausgerüstet
10. Juli 2001 Es gibt bei der NASA Überlegungen das älteste Fahrzeug der Orbiterflotte, die Raumfähre COLUMBIA einzumotten, um so Kosten zu sparen, die aufgrund der Überalterung der Raumfahrzeuge auf die NASA zukommen, bei gleichzeitiger Budgetkürzung durch den US-Kongress. Diese Überlegung wird auch dadurch begründet, daß über das Jahr 2002 hinaus keine Missionsaufträge für das Space Shuttle existieren. COLUMBIA ist für Missionen zur ISS nicht ausgerüstet.
Mehr dazu hier=>

Neue "Haustür" auf dem Weg zur Raumstation
Raumfähre ATLANTIS erfolgreich gestartet - STS-104 montiert Luftschleuse an die internationalen Raumstation
Start von ATLANTIS zur Mission STS-10412. Juli 2001 Pünktlich um 11:04 Uhr MESZ ist die Raumfähre ATLANTIS vom Kennedy Raumfahrtzentrum aus zur Internationalen Raumstation gestartet. Der Start erfolgte ohne Probleme und der Space Shuttle ritt auf den hell leuchtenden Gasstrahlen in den Nachthimmel über Florida. Die Abtrennung der Feststoffstartraketen etwa zwei Minuten und das Abschalten der Haupttriebwerke (MECO) etwa 8 Minuten nach dem Abheben erfolgten gemäß Flugplan und ATLANTIS und seine fünfköpfige Besatzung aus Kommandant Steven Lindsey, Pilot Charles Hobaugh und den Missionsspezialisten Janet Kavendi, Michael Gernhardt und James Reilly befindet sich nun in dem Übergangsorbit, auf dem sie die Verfolgung der ISS aufnehmen werden, die sie etwa 40 Stunden nach dem Start, Samstag früh, erreichen wird.
Auf dem dicht gepackten Arbeitsplan der Mission STS-104 steht die Montage der gemeinsamen Luftschleuse, die den Namen QUEST bekommen hat, und von vier Hochdruckgasbehältern, mit denen die Raumanzüge der Station, sowohl die amerikanischen als auch die russischen Orlan-Anzüge, die für Außenarbeiten an der ISS benötigt werden, wieder aufgeladen werden können. 

Rechts: Die Besatzung von STS-104/ATLANTIS verläßt das Betriebs- und Prüfgebäude des KSC auf ihrem Weg zur Startrampe 39B. Vorne links ist Kommandant Steven Lindsey, vorne rechts Pilot Charles Hobaugh; in der Mitte ist Missionsspezialistin Janet Kavandi und hinten die Missionsspezialisten Michael L. Gernhardt (links) and James F. Reilly (rechts).( Photo: NASA/KSC )

Für die Montagearbeiten werden drei Weltraumspaziergänge von den Missionsspezialisten Michael Gernhardt und James Reilly durchgeführt, sowie zum ersten Mal der Robotarm der ISS, der in den letzten Wochen für Probleme gesorgt hatte, für das Andocken der Luftschleuse eingesetzt. Die Probleme mit dem CANADARM2, einem größeren und leistungsfähigerem Bruder des Manipulatorarms der Raumfähre, konnten inzwischen gelöst werden.
ATLANTIS wird in 11 Tagen, am Morgen des 23. Juli wieder auf der Erde zurückerwartet.
Mehr über die Mission und aktuelle Abfertigungs- und Missionsberichte auf der STS-104-Seite.


Mission STS-104/ATLANTIS verzögert sich weiter
Probleme mit dem Robotarm der ISS noch nicht gelöst - Raumfähre wird frühestens am Dienstag zur Startrampe verbracht
14. Juni 2001 Die Starts von ATLANTIS(STS-104) und DISCOVERY(STS-105) wurden von der Space-Shuttle-Programmleitung in Absprache mit der ISS-Missionsleitung erneut verschoben. Aktuell wird für ATLANTIS jetzt ein Start am 12. Juli 2001 angepeilt. 
Grund dafür sind anhaltende Probleme mit dem Robotarm der internationalen Raumstation, für deren Lösung die zusätzliche Zeit benötigt wird. Mehr=>

Start von ATLANTIS erneut verschoben
Hitzeschutzkacheln zu feucht - Orbiter bleibt zum Trocknen noch im OPF
24. Mai 2001 Am Tag vor der geplanten Überführung von Raumfähre ATLANTIS zum Montagegebäude (VAB) des Kennedy Raumfahrtzentrums wurde bei einer Routineuntersuchung festgestellt, daß ca. 600 Kacheln des Hitzeschutzsystems, das den Orbiter während der Wiedereintrittsphase vor dem Verglühen schützt, noch einen zu hohen Feuchtigkeitsgehalt beinhalten. Die Feuchtigkeit wurde nach der Landung in Edwards am Ende der letzten ATLANTIS-Mission STS-98 aufgenommen, als während der Vorbereitungen für die Überführung der Fähre nach Florida Gewitter und Regenschauer über Edwards hereingebrochen waren. Obwohl nach der Ankunft des Orbiters am KSC im Orbiter-Abfertigungswerk (OPF) routinemäßig die Trocknung der kreideartigen porösen Keramikkacheln durchgeführt wurden, hatte sich der Feuchtigkeitsgehalt offenbar noch nicht auf ein unbedenkliches Maß reduziert. Dies muß jetzt mittels Heizstrahler nachgeholt werden. Die Überführung von ATLANTIS zum VAB verzögert sich deshalb um mindestens sechs Tage auf Dienstag, den 29. Mai; dies bedingt nun auch einen neuen Starttermin für die Mission für frühestens 20. Juni 2001. Feuchte Hitzeschutzkacheln stellen eine potentielle Gefahr für die Raumfähre dar, da sie im Orbit einfrieren können und sich dann während des Wiedereintritts von der Außenhaut des Shuttles ablösen würden, womit diese Stellen der vollen Reibungswärme ausgesetzt wären.
Mehr dazu auf der STS-104-Seite.

Shuttle-Transporter landet mit ENDEAVOUR in Florida
COLUMBIA im Montagegebäude geparkt - Überführung von ATLANTIS zum VAB verschoben
ENDEAVOUR landet auf dem Rücken des SCA am Kennedy Raumfahrtzentrum9. Mai 2001 Heute um 20:09 Uhr MESZ ist die Raumfähre ENDEAVOUR auf dem Rücken von Shuttle-Transportflugzeug (SCA) 905 der NASA, einer modifizierten Boeing 747 "Jumbo-Jet", nach Cape Canaveral zurückgekehrt. Der zweitägige Fährflug, der über Oklahoma und Arkansas ging, war notwendig geworden, da der Orbiter wegen schlechten Wetters in Florida die Mission STS-100 in Kalifornien auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Edwards abschließen mußte. Sobald ENDEAVOUR heute Nacht von der 747 heruntergehoben worden ist, wird sie in das Orbiter-Abfertigungswerk (OPF) verbracht, wo des Orbiters Nutzlast, das Vielzweck-Versorgungsmodul (MPLM) RAFFAELLO, entladen wird und er selbst für die nächste Mission, STS-108, überholt wird. Da zur Zeit alle Hallen des OPF belegt sind, wurde der Orbiter COLUMBIA aus der OPF-Halle 1 in die Halle 4 des Montagegebäude (VAB) verlegt und bleibt dort solange geparkt, bis der Orbiter ATLANTIS das OPF verläßt und zur Endmontage in das VAB verbracht wird. Dies wird voraussichtlich erst am 20. Mai der Fall sein, da ein Problem mit der Frontscheibenanzeigeeinrichtung (HUD) zusätzlichen Arbeitsaufwand erfordert. Dafür haben russische Ingenieure ein Problem mit einer Komponente des Andockmechanismusses von ATLANTIS, "Fixierer" genannt, beheben können. ATLANTIS soll am 14. Juni die amerikanische Luftschleuse zur ISS bringen. Ab dem 20. Mai wird COLUMBIA dann in der Halle 3 des OPF weiter für die HUBBLE-Wartungsmission 3B, STS-109, abgefertigt.
Weitere Infos auf den einzelnen Space Shuttle Seiten.
Photo: NASA/KSC


Mission STS-100 endet in Kalifornien
Schlechtes Wetter in Florida verhindert Landung am Kap - Rücküberführung frühestens am 8. Mai
Raumfähre ENDEAVOUR landet in Edwards, Kalifornien1. 5. 2001 Die Mission STS-100, die erfolgreich der Internationalen Raumstation einen Fernmanipulatorarm geliefert und montiert hat, hat ihr Ende in der kalifornischen Wüste  gefunden. Die Raumfähre ENDEAVOUR setzte nach 11 Tagen und 20 Stunden um 18:11 Uhr MESZ auf der Landebahn des US-Luftwaffenstützpunkt Edwards auf. In Florida herrschten inakzeptable Wetterverhältnisse und auch für Edwards wurde für die kommenden Tage stärker werdende Winde vorhergesagt, was für die Missionsleitung Anlass war, die erste Landegelegenheit in Kalifornien wahrzunehmen.
Der Orbiter wird jetzt routinemäßig versorgt - übrige Treibstoffe werden abgepumpt - und für die Überführung mit dem Orbitertransportflugzeug 905 vorbereitet. Unter anderem muß dafür eine kegelförmige Abdeckung über den Hecktriebwerksbereich montiert werden. Die Überführung findet frühestens am 8. Mai, voraussichtlich  mit Zwischenstops auf den Luftwaffenstütztützpunkten Dyess, Texas, und Eglin, Florida, mit einer Ankunft am KSC am 9. Mai statt.
Photo: NASA

ENDEAVOUR auf dem Weg nach Hause
Computerprobleme auf der ISS gelöst - Jetzt Möglichkeit für Andocken von Sojus TM-32
Die zwei Weltraummechaniker Hadfield und Parazynski29.4.2001 Die ENDEAVOUR ist wieder auf dem Weg nach Hause. Heute um 19:34 Uhr MESZ hat sie von der internationalen Raumstation abgelegt. Nach der obligatorischen Eineinviertelumrundung der Station in etwa 100 Meter Entfernung hat Kommandant Kent Rominger die OMS-Triebwerke gezündet und den Bremsvorgang eingeleitet, der die Raumfähre von der Station wegbrächte. Die Fähre wird jetzt voraussichtlich am Dienstag um 15:04 Uhr MESZ auf der Landebahn des Kennedy Raumfahrtzentrums am Kap Canaveral landen. 
Oben: Die Astronauten Chris Hadfield(CSA) und Scott Parazynski, die zwei Arbeitseinsätze von insgesamt fast 15 Stunden Dauer absolviert haben.
Das Ablegen hatte sich um einen Tag verzögert, da auf der Station Probleme mit einem der Steuerrechner aufgetreten waren. Dieser Rechner wird unter anderem auch für das Andocken der Progress- und Sojus-Raumfahrzeuge benötigt. Die Probleme konnten inzwischen behoben und der fehlerhafte Rechner neu gestartet und initialisiert werden. Damit steht der morgigen Ankunft der Sojus TM-32, die gestern morgen von Baikonur aus gestartet war nichts mehr im Wege.
Photo: NASA

ENDEAVOUR bleibt einen weiteren Tag im All
Problem mit Stationscomputer muß noch behoben werden - Verlängerung um zweiten Tag möglich - auch Sojus TM-32 Start verschoben
Kosmonaut Jurij Lontschakow im ISS-Modul SARJA27.4.2001 Die Probleme mit dem ausgefallenen Steuerrechner an Bord der ISS haben nun auch Auswirkungen auf den Aufenthalt der Raumfähre ENDEAVOUR im All. Neben dem Entladen des RAFFAELLO-Versorgungsmoduls und dem Installieren der damit zur Station geschafften Experimentschränke im Raumlabor DESTINY soll die Besatzung der ENDEAVOUR nun auch bei der Inbetriebnahme der zwei Backup-Computer, die redundant zum Problemrechner arbeiten sollen, assistieren. Für diese zusätzlichen Aufgaben hat die NASA eine Erweiterung der Mission um mindestens einen Tag gewährt, wodurch die Raumfähre erst am Sonntag von der Station abkoppeln und am Dienstag zur Erde zurückkehren wird. Da am Tag des Ablegens von der Station auch das Sojus-Taxi TM-32 starten und zwei Tage später an der Station andocken soll, wird auch hier eine Verschiebung des Starts vom Kosmodrom Baikonur wahrscheinlich. Die NASA schließt auch eine Verlängerung um einen weiteren Tag nicht aus.

Oben: Der russische STS-100 Kosmonaut Jurij Lontschakow wechselt einen Film an der IMAX-Kamera im russischen Stationsmodul SARJA. Dahinter schwebt sein Besatzungskollege John Phillips. (Photo: NASA)

Start von Raumfähre ENDEAVOUR am 19. 4. 2001Die ENDEAVOUR war am 19. April nach einem problemlos verlaufenen Countdown in einem Bilderbuchstart zur internationalen Raumstation aufgebrochen, an der sie am Samstag Nachmittag kurz vor 16 Uhr MESZ anlegte. In den Folgetagen montierten die Astronauten Chris Hadfield von der kanadischen Raumfahrtagntur und Scott Parazynski in zwei Außeneinsätzen den umgerechnet etwa 2,2 Milliarden DM teuren kanadischen Fernmanipulator CANADARM2 an der Außenseite von DESTINY. Die besondere Eigenschaft des Arms ist, daß er an beiden Enden je eine Greifhand besitzt und sich so über die gesamte Außenfläche der Station "hangeln" kann. Außerdem wurde das zweite in Italien hergestellte Vielzweckversorgungsmodul RAFFAELLO an den Nadirport (den zur Erde gerichteten Andockport) des UNITY-Moduls angedockt und sind zur Zeit beim Entladen desselbigen. Bevor das Modul wieder abgekoppelt und in die Ladebucht des Shuttles verstaut wird, wird es noch mit Abfall und nicht mehr benötigten Gerätschaften beladen, die die ENDEAVOUR wieder mit zur Erde nehmen wird.
Quelle: NASA
Photos: NASA/JSC, NASA/KSC



STS-100/ENDEAVOUR startet am 19. April zur ISS
Premiere für 2. Versorgungsmodul RAFFAELLO - weitere Experimentschränke für DESTINY an Bord
Die Besatzung von STS-100 im Weißraum vor der Luke ENDEAVOURs6. 4. 2001 Nach der obligatorischen Flugbereitschaftsabnahme haben die Verantwortlichen des Space Shuttle-Programms gestern den 19. April als offiziellen Starttermin für die Mission STS-100/ENDEAVOUR bekanntgegeben. Die ENDEAVOUR hat das zweite italienische Vielzweckversorgungsmodul RAFFAELLO an Bord und wird damit unter anderem sechs weitere Experimentschränke für das Raumlabor DESTINY zur ISS bringen. Außerdem bringt die Fähre den in Kanada hergestellten Robotarm zur Station und wird ihn dort während der geplanten Außeneinsätze montieren.

Links: Die Besatzung von STS-100 posiert im Weißraum vor der Luke zur Raumfähre ENDEAVOUR. Von links: MS Scott E. Parazynski, MS Jurij Lontschakow, MS Umberto Guidoni, Pilot Jeffrey S. Ashby; Kommandant Kent V. Rominger, MS Chris A. Hadfield und MS John L. Phillips. (Photo: NASA/KSC)

Die internationale Flugmannschaft, bestehend aus Kommandant Kent Rominger, Pilot Jeff Ashby und den Missionsspezialisten Chris Hadfield(Kanada), Umberto Guidoni(Italien), Jurij Lontschakow(Rußland), Scott Parazynski und John Phillips hat inzwischen die standardmäßige Coutdown-Übung am Kennedy Raumfahrtzentrum absolviert und bereitet sich derweil in Houston weiter auf die Mission vor. Der Countdown für STS-100 wird am Dienstag dem 17. April um genau Mitternacht MESZ bei der Marke T-43 Stunden beginnen.
Weitere Infos zu STS-100 auf der STS-100-Seite.



letzte Änderung : 8. April MMII