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(Missionsberichte auf der Orbiter ATLANTIS Seite) Space Shuttle Start live verfolgen? Entweder gegen Startzeit CNN einschalten - CNN überträgt üblicherweie den Start, aber nicht für sehr lange - oder im Internet auf der offiziellen Startseite der NASA: http://163.205.10.51/shuttle/countdown/cdt/ Hier werden die wichtigsten Ansichten alle 30 Sekunden aktualisiert. Countdown-Hauptseite: http://science.ksc.nasa.gov/shuttle/countdown/ Von hier kommt man zu allen anderen wichtigen Seiten den Shuttle-Start betreffend. Eine ausführliche technische Countdown-Beschreibung in Form einer Checkliste ab T-6h findet sich unter http://science.ksc.nasa.gov/shuttle/countdown/count.html. STS-110/ATLANTIS ist am 8. März 2002 um 22:44:22 Uhr MESZ zur internationalen Raumstation gestartet. DISCOVERY wird in Florida überholt Finanzielle Situation der NASA läßt kostenaufwendigere Wartung und Umrüstungen in Palmdale, Kalifornien nicht zu 5.
Februar 2002 Die
Raumfahrzeuge der Space Shuttle Flotte müssen in regelmäßigen
Abständen zur Generalüberholung in die Shuttle-Werft. Dort werden
auch Aufwertungsmaßnahmen zur Steigerung der Lebensdauer, Verbesserung
der Einsatzfähigkeit und der Sicherheit durchgeführt. Bisher
wurden diese Arbeiten in der Orbiterwerft von Boeing in Palmdale, wo die
Raumfähren auch vor 20 Jahren gebaut wurden, ausgeführt. Jetzt
hat die NASA bestimmt, daß diese Arbeiten von nun an am KSC in Florida
vorgenommen werden sollen.
Mehr über die Entscheidung der NASA
Fliegt COLUMBIA doch noch zur ISS? Umgerüsteter Orbiter soll möglicherweise Mannschaftswechselmission im Sept. 2003 fliegen - jetzt zunächst Mission zur HUBBLE-Wartung 29.
Januar 2002 Während
Raumfähre COLUMBIA vom Montagegebäude zur Startrampe 39A überführt
wird, werden neue Überlegungen für die Weiterverwendung des Orbiters
angestellt. Der älteste und schwerste Orbiter der Flotte ist nicht
geeignet, um schwere Module und Frachtcontainer wie die italienischen MPLMs
zur Station zu transportieren. Doch nach der Umrüstung in Kalifornien
besteht zumindest die Möglichkeit die Raumfähre für Missionen,
bei denen die Besatzung der Raumstation ausgetauscht werden soll, einzusetzen.
Eine erste Mission dafür könnte STS-118 im September 2003 sein,
bei der die Expedition 7 Besatzung durch Expedition 8 abgelöst werden
soll.
Mehr über die neuen Aufgaben der COLUMBIA Auf Rampe 39B beginnt Countdown für STS-108 Letzte Mission in diesem Jahr bringt neue Besatzung zur ISS - auch Reparatur von Solarzellenanlage geplant 27.
November 2001 Heute morgen um 5 Uhr MEZ
begann planmäßig der Countdown für die letzte Space Shuttle
Mission in diesem Jahr, STS-108. Die letzten
Arbeiten an der Raumfähre ENDEAVOUR, das Verschließen des
Antriebsgehäuses und der Ladebucht, konnten heute Nacht beendet werden.
Bereits am Sonntag war die Besatzung der ENDEAVOUR, Kommandant Dom Gorie,
Pilot Mark Kelly, die Missionsspezialisten Dan Tani und Linda Godwin, sowie
die Mitglieder der Expedition 4 Besatzung Jurij Onufrienko, Dan Bursch
und Carl Walz (Photo links), am Kennedy Raumfahrtzentrum (KSC) eingetroffen
und hat bald danach an den letzten Tests und Überprüfungen teilgenommen.
Der Countdown, der bei Marke von T-43 Stunden begann, enthält insgesamt
25 Stunden und 41 Minuten an planmäßigen
Countdownunterbrechungen und führt zu dem Starttermin am 30. November
um 1:41 Uhr MEZ. Aufgabe der Mission ist, der Austausch der Besatzung der
ISS, der Transport von Versorgungsgütern, Ausrüstung und Experimentschränken
zur Station mit dem Vielzwecklogistikmodul (MPLM) RAFFAELLO und die Anbringung
von Wärmeschutzabdeckungen an den Drehgelenken der Solarzellenflächen
des P6-Photovoltaikmoduls der Station während eines Außeneinsatzes
von Daniel Tani und Linda Godwin.
STS-108 ist die vierte Mission in diesem Jahr und die 12. zur Internationalen Raumstation ISS. Mehr dazu auf der Raumfähre ENDEAVOUR Seite. ENDEAVOUR verläßt VAB zur Startrampe Verschärfte Sicherheit schließt Geheimhaltung über Zeitpunkt der Überführung ein 31.
Oktober 2001 Unter scharfen Sicherheitsmaßnahmen
und bisher nie dagewesener Geheimhaltung wurde heute morgen die Raumfähre
ENDEAVOUR auf ihrer mobilen Startplattform (MLP) vom Montagegebäude
(VAB) zur Startrampe 39B des Kennedy Raumfahrtzentrums (KSC) in Cape Canaveral,
Florida, überführt. Die vergangene Woche hatte sie im VAB zugebracht,
wo nach dem Zusammenbau mit dem großen Außentank (ET) und den
zwei Feststoffstartraketen (SRB) Schnittstellentests zur Sicherstellung
der Funktion der Elektrik der Pyrotechnika, der Steuereinrichtungen und
der Telemetrie durchgeführt wurden.
Die Abfertigung von ENDEAVOUR zur Mission STS-108, bei der die augenblicklich an Bord der internationalen Raumstation weilende Expedition 3 Besatzung mit der aus Jurij Onufrienko, Carl Walz und Daniel Bursch bestehende Expedition 4 Besatzung ersetzt, sowie mit dem Logistikmodul RAFFAELLO Versorgungsgüter, Ersatzteile und Experimente zur ISS gebracht werden sollen, verläuft weiter gemäß Plan. Der Start der Mission, bei der außerdem über 5000 amerikanische Flaggen angedenk der Opfer der Anschläge vom 11. September mitgenommen werden, ist für den 29. November geplant. Kommandant ist Dominic L. Gorie, als Pilot fungiert Mark E. Kelly. Die Missionsspezialisten Linda M. Godwin und Daniel M. Tani komplettieren die Besatzung. Über die Überführung hatte die NASA in den vorangegangenen Tagen nichts verlauten lassen. Aktualisierte Statusberichte wurden seit dem 22. Oktober nicht mehr herausgegeben. Dies ist wohl mit eine Folge der Drohungen über neue Anschläge in USA. Space Shuttle Flugplan in Gefahr Verzogene Lagerbohrungen bei COLUMBIA entdeckt - Verschiebung der Starts aller Fähren um 3 Wochen möglich - auch ISS-Besatzung droht Verlängerung 4. Oktober 2001 Verzogene Bohrungen an den Aufhängungsflanschen wurden an COLUMBIAs OMS-Gondeln entdeckt. Zur Zeit wird geprüft, ob auch eine Überprüfung der OMS-Gondeln der ENDEAVOUR notwendig wird, was eine Verschiebung des für den 29. November geplanten Starts bedeuten würde. Mehr über die Probleme mit den Shuttles Countdown für STS-105 hat begonnen Start voraussichtlich am Donnerstag - DISCOVERY bringt neue ISS-Besatzung in's All 7. August 2001 Heute Nacht um 23 Uhr MESZ hat der knapp 72-stündige Countdown für den Start der Mission STS-105/DISCOVERY bei der T-43 Stunden Marke begonnen. DISCOVERY soll am Donnerstag um 23:38 Uhr zur 104. Space Shuttle Mission aufbrechen und die internationale Raumstation mit Versorgungsgütern, Experimenten und einer neuen Besatzung beliefern. Die Besatzung besteht aus Kommandant Scott Horowitz, Pilot Rick Sturckow und den Missionsspezialisten Daniel Barry und Patrick Forrester, sowie der neuen Besatzung der ISS (Expedition 3) aus Kommandant Frank Culbertson und den russischen Flugingenieuren Michail Tjurin und Wladimir Deschurow. Letztere drei werden die seit März an Bord der ISS befindliche Expedition 2 Besatzung (Jurij Usatscheff, Susan Helms und James Voss) ablösen. Hauptnutzlast der DISCOVERY ist das in Italien hergestellte Multifunktionslogistikmodul LEONARDO, in dessen Inneren sich Experiment- und Ausrüstungsschränke für das amerikanische Raumlabor DESTINY, sowie weitere Versorgungsgüter, wie Lebensmittel, Wasser, Luft, Ersatzteile und Gerätschaften, befinden. LEONARDO wird in der Zeit, in der die Raumfähre an der Station angedockt ist, an das Knotenmodul UNITY der ISS angeflanscht und kurz vor dem Ablegen des Shuttles wieder in dessen Ladebucht verstaut. Dann mit jeder Menge Müll, gebrauchter Kleidung und nicht benötigten Geräten an Bord. Während der Mission werden Barry und Forrester zwei Außeneinsätze durchführen und dabei wichtige Vorarbeiten für die Montage der nächsten Komponenten Anfang nächsten Jahres durchführen. Wird COLUMBIA eingemottet? Keine Missionsaufträge nach 2002 - für Andocken an ISS nicht ausgerüstet 10. Juli 2001 Es gibt bei der NASA Überlegungen das älteste Fahrzeug der Orbiterflotte, die Raumfähre COLUMBIA einzumotten, um so Kosten zu sparen, die aufgrund der Überalterung der Raumfahrzeuge auf die NASA zukommen, bei gleichzeitiger Budgetkürzung durch den US-Kongress. Diese Überlegung wird auch dadurch begründet, daß über das Jahr 2002 hinaus keine Missionsaufträge für das Space Shuttle existieren. COLUMBIA ist für Missionen zur ISS nicht ausgerüstet. Mehr dazu hier=> Neue "Haustür" auf dem Weg zur Raumstation Raumfähre ATLANTIS erfolgreich gestartet - STS-104 montiert Luftschleuse an die internationalen Raumstation 12.
Juli 2001 Pünktlich um 11:04 Uhr
MESZ ist die Raumfähre ATLANTIS vom Kennedy Raumfahrtzentrum aus zur
Internationalen Raumstation gestartet. Der Start erfolgte ohne Probleme
und der Space Shuttle ritt auf den hell leuchtenden Gasstrahlen in den
Nachthimmel über Florida. Die Abtrennung der Feststoffstartraketen
etwa zwei Minuten und das Abschalten der Haupttriebwerke (MECO) etwa 8
Minuten nach dem Abheben erfolgten gemäß Flugplan und ATLANTIS
und seine fünfköpfige Besatzung aus Kommandant Steven
Lindsey, Pilot Charles Hobaugh und den Missionsspezialisten Janet Kavendi,
Michael Gernhardt und James Reilly befindet sich
nun in dem Übergangsorbit, auf dem sie die Verfolgung der ISS aufnehmen
werden, die sie etwa 40 Stunden nach dem Start, Samstag früh, erreichen
wird.
Auf
dem dicht gepackten Arbeitsplan der Mission STS-104 steht die Montage der
gemeinsamen Luftschleuse, die den Namen QUEST bekommen hat, und von vier
Hochdruckgasbehältern, mit denen die Raumanzüge der Station,
sowohl die amerikanischen als auch die russischen Orlan-Anzüge, die
für Außenarbeiten an der ISS benötigt werden, wieder aufgeladen
werden können.
Rechts: Die Besatzung von STS-104/ATLANTIS verläßt das Betriebs- und Prüfgebäude des KSC auf ihrem Weg zur Startrampe 39B. Vorne links ist Kommandant Steven Lindsey, vorne rechts Pilot Charles Hobaugh; in der Mitte ist Missionsspezialistin Janet Kavandi und hinten die Missionsspezialisten Michael L. Gernhardt (links) and James F. Reilly (rechts).( Photo: NASA/KSC ) Für die Montagearbeiten
werden drei Weltraumspaziergänge von den Missionsspezialisten Michael
Gernhardt und James Reilly durchgeführt, sowie zum ersten Mal der
Robotarm der ISS, der in den letzten Wochen für Probleme gesorgt hatte,
für das Andocken der Luftschleuse eingesetzt. Die Probleme mit dem
CANADARM2, einem größeren und leistungsfähigerem Bruder
des Manipulatorarms der Raumfähre, konnten inzwischen gelöst
werden.
Start von ATLANTIS erneut verschoben Hitzeschutzkacheln zu feucht - Orbiter bleibt zum Trocknen noch im OPF 24. Mai 2001 Am Tag vor der geplanten Überführung von Raumfähre ATLANTIS zum Montagegebäude (VAB) des Kennedy Raumfahrtzentrums wurde bei einer Routineuntersuchung festgestellt, daß ca. 600 Kacheln des Hitzeschutzsystems, das den Orbiter während der Wiedereintrittsphase vor dem Verglühen schützt, noch einen zu hohen Feuchtigkeitsgehalt beinhalten. Die Feuchtigkeit wurde nach der Landung in Edwards am Ende der letzten ATLANTIS-Mission STS-98 aufgenommen, als während der Vorbereitungen für die Überführung der Fähre nach Florida Gewitter und Regenschauer über Edwards hereingebrochen waren. Obwohl nach der Ankunft des Orbiters am KSC im Orbiter-Abfertigungswerk (OPF) routinemäßig die Trocknung der kreideartigen porösen Keramikkacheln durchgeführt wurden, hatte sich der Feuchtigkeitsgehalt offenbar noch nicht auf ein unbedenkliches Maß reduziert. Dies muß jetzt mittels Heizstrahler nachgeholt werden. Die Überführung von ATLANTIS zum VAB verzögert sich deshalb um mindestens sechs Tage auf Dienstag, den 29. Mai; dies bedingt nun auch einen neuen Starttermin für die Mission für frühestens 20. Juni 2001. Feuchte Hitzeschutzkacheln stellen eine potentielle Gefahr für die Raumfähre dar, da sie im Orbit einfrieren können und sich dann während des Wiedereintritts von der Außenhaut des Shuttles ablösen würden, womit diese Stellen der vollen Reibungswärme ausgesetzt wären. Mehr dazu auf der STS-104-Seite. Shuttle-Transporter landet mit ENDEAVOUR in Florida COLUMBIA im Montagegebäude geparkt - Überführung von ATLANTIS zum VAB verschoben 9.
Mai 2001 Heute um 20:09 Uhr MESZ
ist die Raumfähre ENDEAVOUR auf dem Rücken von Shuttle-Transportflugzeug
(SCA) 905 der NASA, einer modifizierten Boeing 747 "Jumbo-Jet", nach Cape
Canaveral zurückgekehrt. Der zweitägige Fährflug, der über
Oklahoma und Arkansas ging, war notwendig geworden, da der Orbiter wegen
schlechten Wetters in Florida die Mission STS-100
in Kalifornien auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Edwards abschließen
mußte. Sobald ENDEAVOUR heute Nacht von der 747 heruntergehoben worden
ist, wird sie in das Orbiter-Abfertigungswerk (OPF) verbracht, wo des Orbiters
Nutzlast, das Vielzweck-Versorgungsmodul (MPLM) RAFFAELLO, entladen wird
und er selbst für die nächste Mission, STS-108,
überholt wird. Da zur Zeit alle Hallen des OPF belegt sind, wurde
der Orbiter COLUMBIA aus der OPF-Halle 1 in die Halle 4 des Montagegebäude
(VAB) verlegt und bleibt dort solange geparkt, bis der Orbiter ATLANTIS
das OPF verläßt und zur Endmontage in das VAB verbracht wird.
Dies wird voraussichtlich erst am 20. Mai der Fall sein, da ein Problem
mit der Frontscheibenanzeigeeinrichtung (HUD) zusätzlichen Arbeitsaufwand
erfordert. Dafür haben russische Ingenieure ein Problem mit einer
Komponente des Andockmechanismusses von ATLANTIS, "Fixierer" genannt, beheben
können. ATLANTIS soll am 14. Juni die amerikanische Luftschleuse zur
ISS bringen. Ab dem 20. Mai wird COLUMBIA dann
in der Halle 3 des OPF weiter für die HUBBLE-Wartungsmission 3B, STS-109,
abgefertigt.
Weitere Infos auf den einzelnen Space Shuttle Seiten. Photo: NASA/KSC Mission STS-100 endet in Kalifornien Schlechtes Wetter in Florida verhindert Landung am Kap - Rücküberführung frühestens am 8. Mai 1.
5. 2001
Die Mission STS-100,
die erfolgreich der Internationalen Raumstation einen Fernmanipulatorarm
geliefert und montiert hat, hat ihr Ende in der kalifornischen Wüste
gefunden. Die Raumfähre ENDEAVOUR setzte nach 11 Tagen und 20 Stunden
um 18:11 Uhr MESZ auf der Landebahn des US-Luftwaffenstützpunkt Edwards
auf. In Florida herrschten inakzeptable Wetterverhältnisse und auch
für Edwards wurde für die kommenden Tage stärker werdende
Winde vorhergesagt, was für die Missionsleitung Anlass war, die erste
Landegelegenheit in Kalifornien wahrzunehmen.
Der Orbiter wird jetzt routinemäßig versorgt - übrige Treibstoffe werden abgepumpt - und für die Überführung mit dem Orbitertransportflugzeug 905 vorbereitet. Unter anderem muß dafür eine kegelförmige Abdeckung über den Hecktriebwerksbereich montiert werden. Die Überführung findet frühestens am 8. Mai, voraussichtlich mit Zwischenstops auf den Luftwaffenstütztützpunkten Dyess, Texas, und Eglin, Florida, mit einer Ankunft am KSC am 9. Mai statt. Photo: NASA ENDEAVOUR auf dem Weg nach Hause Computerprobleme auf der ISS gelöst - Jetzt Möglichkeit für Andocken von Sojus TM-32 29.4.2001
Die
ENDEAVOUR
ist wieder auf dem Weg nach Hause. Heute um 19:34 Uhr MESZ hat sie von
der internationalen Raumstation abgelegt. Nach der obligatorischen Eineinviertelumrundung
der Station in etwa 100 Meter Entfernung hat Kommandant Kent Rominger die
OMS-Triebwerke gezündet und den Bremsvorgang eingeleitet, der die
Raumfähre von der Station wegbrächte. Die Fähre wird jetzt
voraussichtlich am Dienstag um 15:04 Uhr MESZ auf der Landebahn des Kennedy
Raumfahrtzentrums am Kap Canaveral landen.
Oben: Die Astronauten Chris Hadfield(CSA) und Scott Parazynski, die zwei Arbeitseinsätze von insgesamt fast 15 Stunden Dauer absolviert haben. Das Ablegen hatte sich um einen Tag verzögert, da auf der Station Probleme mit einem der Steuerrechner aufgetreten waren. Dieser Rechner wird unter anderem auch für das Andocken der Progress- und Sojus-Raumfahrzeuge benötigt. Die Probleme konnten inzwischen behoben und der fehlerhafte Rechner neu gestartet und initialisiert werden. Damit steht der morgigen Ankunft der Sojus TM-32, die gestern morgen von Baikonur aus gestartet war nichts mehr im Wege. Photo: NASA ENDEAVOUR bleibt einen weiteren Tag im All Problem mit Stationscomputer muß noch behoben werden - Verlängerung um zweiten Tag möglich - auch Sojus TM-32 Start verschoben 27.4.2001
Die
Probleme mit dem ausgefallenen Steuerrechner an Bord der ISS haben nun
auch Auswirkungen auf den Aufenthalt der Raumfähre ENDEAVOUR im All.
Neben dem Entladen des RAFFAELLO-Versorgungsmoduls und dem Installieren
der damit zur Station geschafften Experimentschränke im Raumlabor
DESTINY soll die Besatzung der ENDEAVOUR nun auch bei der Inbetriebnahme
der zwei Backup-Computer, die redundant zum Problemrechner arbeiten sollen,
assistieren. Für diese zusätzlichen Aufgaben hat die NASA eine
Erweiterung der Mission um mindestens einen Tag gewährt, wodurch die
Raumfähre erst am Sonntag von der Station abkoppeln und am Dienstag
zur Erde zurückkehren wird. Da am Tag des Ablegens von der Station
auch das Sojus-Taxi TM-32 starten und zwei Tage später an der Station
andocken soll, wird auch hier eine Verschiebung des Starts vom Kosmodrom
Baikonur wahrscheinlich. Die NASA schließt auch eine Verlängerung
um einen weiteren Tag nicht aus.
Oben: Der russische STS-100 Kosmonaut Jurij Lontschakow wechselt einen Film an der IMAX-Kamera im russischen Stationsmodul SARJA. Dahinter schwebt sein Besatzungskollege John Phillips. (Photo: NASA)
STS-100/ENDEAVOUR startet am 19. April zur ISS Premiere für 2. Versorgungsmodul RAFFAELLO - weitere Experimentschränke für DESTINY an Bord 6.
4. 2001 Nach der obligatorischen Flugbereitschaftsabnahme
haben die Verantwortlichen des Space Shuttle-Programms gestern den 19.
April als offiziellen Starttermin für die Mission STS-100/ENDEAVOUR
bekanntgegeben. Die ENDEAVOUR hat das zweite italienische Vielzweckversorgungsmodul
RAFFAELLO an Bord und wird damit unter anderem sechs weitere Experimentschränke
für das Raumlabor DESTINY zur ISS bringen. Außerdem bringt die
Fähre den in Kanada hergestellten Robotarm zur Station und wird ihn
dort während der geplanten Außeneinsätze montieren.
Links: Die Besatzung von STS-100 posiert im Weißraum vor der Luke zur Raumfähre ENDEAVOUR. Von links: MS Scott E. Parazynski, MS Jurij Lontschakow, MS Umberto Guidoni, Pilot Jeffrey S. Ashby; Kommandant Kent V. Rominger, MS Chris A. Hadfield und MS John L. Phillips. (Photo: NASA/KSC) Die
internationale Flugmannschaft, bestehend aus Kommandant Kent Rominger,
Pilot Jeff Ashby und den Missionsspezialisten Chris Hadfield(Kanada), Umberto
Guidoni(Italien), Jurij Lontschakow(Rußland), Scott Parazynski und
John Phillips hat inzwischen die standardmäßige Coutdown-Übung
am Kennedy Raumfahrtzentrum absolviert und bereitet sich derweil in Houston
weiter auf die Mission vor. Der Countdown für STS-100 wird am Dienstag
dem 17. April um genau Mitternacht MESZ bei der Marke T-43 Stunden beginnen.
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