english page (under construction)
Die Ausbaustrecke Köln-Düren (ABS 4)
| BA 10.1 Düren | BA 10 Merzenich | BA 9 Buir |
BA 8 Sindorf | BA 7 Horrem | BA 6 Einschnitt |
BA 5 Frechen-Königsdorf | Haltepunkt Köln-Weiden West |
BA 4 Lövenich | BA 3 Köln-Ehrenfeld Gbf |
BA 2 Köln-Ehrenfeld Pbf |
BA 1 Gleisdreieck Köln-Nippes |
S-Bahn-Haltepunkt Köln-Hansaring | Legende |
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Übersicht über die Aktualisierung der
einzelnen Bauabschnittsseiten
Informationen zum geplanten Fahrbetrieb mit
Links zu Fahrplaninformationen
Informationsbroschüre der verantwortlichen
Arbeitsgemeinschaft
Pressespiegel zur Strecke
Ein paar Anmerkungen von mir (Verbesserungen,
Alternativen usw.)
Aktuelle Betriebswechsel
Einleitung
Auf dieser Seite gibt es inoffizielle Informationen über den Ausbau der
Bahnstrecke Köln-Düren. Diese Strecke ist Teil der Bahnlinie
Frankfurt-Köln-Bruxelles-Paris. Die bestehende zweigleisige Strecke wurde
auf vier (stellenweise nur drei) Gleise erweitert. Es gibt zwei Fernbahngleise,
die auf dem größten Teil der Strecke (wo die Trassierung es
zuläßt) für 250 km/h ausgelegt sind. Daneben verläuft
die S-Bahn, die in einigen Abschnitten nur eingleisig ist. Beide Strecken bilden
gemeinsam die Kursbuchstrecke 480, intern haben sie aber verschiedene
Streckennummern (Fernbahn 2600, S-Bahn 2622). Da sich im Gegensatz zu der
Infrastruktur (also den Gleisen) die Pläne für den Betrieb öfters
ändern, habe ich die Informationen dazu auf eine eigene
Seite über den Fahrbetrieb ausgelagert.
Der obige Gleisplan zeigt, wie die Strecke nach dem Umbau aussieht. Durch
Anklicken der Graphiken kommt man zu Beschreibungen der verschieden
Bauabschnitte. Der Plan beruht auf diversen Informationen, eigenen Beobachtungen
und Überlegungen. Er erhebt also keinen Anspruch auf Vollständigkeit
oder Richtigkeit. Wer Ergänzungen oder Berichtigungen hat, der schreibe mir
bitte eine Mail. Zu
beachten ist auch, daß ich einige Gleise absichtlich weggelassen habe, vor
allem umfangreiche Güterbahnhöfe, Betriebswerke und im Planverkehr
nicht befahrene Gleisverbindungen. Die eingezeichneten Fahrtrichtungen sind die
im Planverkehr üblichen Fahrtrichtungen, in Ausnahmefällen kann auch
anders gefahren werden, insbesondere, da der Großteil der Strecke im
Rahmen des Ausbaus auch für Gleiswechselbetrieb eingerichtet wurde (also
Fahrt auf dem Gegengleis mit vollständiger Signalisierung, im Gegensatz zu
Falschfahrbetrieb, der mit besonderen Signalen durchgeführt wird).
Für die Gleisnummern habe ich zwei Informationsquellen herangezogen. Dort,
wo es Bahnsteige gibt, sind die Gleise an den Bahnsteigkanten für die
Fahrgäste ausgeschildert. In Bahnhöfen lassen sich die Gleisnummern
an den Signalbezeichnungen ablesen. Dabei gibt es sowohl Haltepunkte auf freier
Strecke, wo die Gleisnummern nur an den Bahnsteigen abzulesen sind, als auch
Betriebsbahnhöfe ohne Bahnsteige, wo man sich nur nach den Signalen
richten kann. In Bahnhöfen mit Bahnsteigen stimmen beide Informationen
überein. Da die Fernbahn und die S-Bahn getrennte Strecken sind, kann es
vorkommen, daß Gleisnummern in unmittelbarer Nachbarschaft doppelt
verwendet werden, beispielweise beim S-Bahn-Haltepunkt und Betriebsbahnhof in
Lövenich.
Bahnerlebnisradweg
Aachen-Köln
www.indusi.de mit interessanten
Informationen zum S-Bahn-System Rhein-Ruhr-Sieg und zur Linienzugbeeinflussung
(LZB)
Informationen über
den Hochgeschwindigkeitszug Thalys bei
TGVweb
Informationen über
den ICE 3 auf den
ICE-Seiten von Tobias
Köhler
Informationen über die
Linienzugbeeinflussung (LZB) bei
www.sh1.org von Wolfgang Meyenberg (in
Englisch)
Informationen über
die Linienzugbeeinflussung (LZB) bei
fernbahn.de von Marcus Grahnert
Informationen
zur Strecke Köln-Aachen bei
Eisenbahnen in Aachen und der
Euregio Maas-Rhein
Informationen und Photos zum
Streckenausbau bei Wirtschafts-, Sozial-
und Verkehrsgeschehen Rheinland
Ein
Artikel über die Zukunft von Köln-Aachen-Brüssel auf
Thorsten Bükers
Eisenbahnseiten
Meilensteine des Umbaus: die Betriebswechsel
Neben den Beschreibungen der Baufortschritte auf den Seiten der einzelnen
Bauabschnitte möchte ich hier einmal zentral die Betriebswechsel
aufführen, also die Ereignisse, bei denen der Betrieb von einem alten
oder provisorisch genutzten Gleis auf ein neues wechselt und das alte Gleis
für den Umbau frei macht. Dies sind markante Punkte des Baufortschritts.
Bei dieser Aufstellung ist zu beachten, daß ich mich hauptsächlich
auf eigene Beobachtungen stütze, ich kann also die Korrektheit und
Vollständigkeit der Informationen nicht in allen Fällen
gewährleisten. Dies betrifft vor allem die ersten drei Bauabschnitte, wo
die Betriebssituation der reinen Güterzuggleise ziemlich schwierig zu
beobachten ist. Ergänzungen und Berichtigungen per
Mail sind daher
immer willkommen.
Zustand bis Anfang 2000:
Bis zu diesem Zeitpunkt fanden keine Betriebswechsel der Streckengleise statt.
Die Bauarbeiten hatten nur Einfluß auf die Überholgleise in
Königsdorf und Lövenich, die wegfielen, und auf den
Industrieanschluß in Lövenich, der die Baustelle kreuzte.
20.2.2000:
In der Nacht vom 19. zum 20.2. ging der Betrieb Richtung Aachen im
Bauabschnitt Lövenich auf die nördlich neu
verlegte Hochgeschwindigkeitsstrecke über, in der darauffolgenden Nacht
auch der Betrieb Richtung Köln, um die alte Strecke für den Bau des
S-Bahn-Haltepunkts und eines Überholgleises frei zu machen. Die haltenden
Züge benutzen zur Zeit Behelfsbahnsteige.
14.5.2000:
Seit diesem Tag ist in den Bauabschnitten
Königsdorf und Einschnitt
das erste neue S-Bahn-Gleis auf der Südseite für die Fahrtrichtung
Köln in Betrieb. Das alte Gleis wurde danach abgebaut.
1.10.2000-8.10.2000:
In der Nacht vom 30. September auf den ersten Oktober ging der Betrieb in
Fahrtrichtung Köln im westlichen Teil des
Bauabschnitts Sindorf und im östlichen Teil des
Bauabschnitts Buir auf das neu verlegte Gleis auf der
Südseite über. Dieses Gleis wird später einmal das einzige
S-Bahn-Gleis in dem Bereich sein. Genau eine Woche später wurde dann der
Betrieb in Fahrtrichtung Aachen auf das alte Gleis für die Fahrtrichtung
Köln verlegt, so daß jetzt das alte Gleis auf der Nordseite
außer Betrieb ist. Mit dem Abbau wurde noch während des Wochenendes
begonnen.
9.10.2000:
Seit dem 9.10. benutzen die Personenzüge von Mönchengladbach, die
im Bauabschnitt Köln-Ehrenfeld Gbf auf die Strecke
einscheren, statt der Durchleitung unter der Strecke das Güterzuggleis, so
daß sie im Bahnhof Ehrenfeld auf Gleis 3 statt
Gleis 1 ankommen. Die Durchleitung wird demnächst abgebaut und weiter
nördlich wieder aufgebaut, um dann nördlich der S-Bahn
herauszukommen.
29.10.2000:
In den frühen Morgenstunden dieses Sonntags wurde nicht nur von Sommer-
auf Winterzeit umgestellt (um solche Betriebswechsel soll es hier auch nicht
gehen), sondern es wurde auch in den Bauabschnitten
Königsdorf und Einschnitt
das zweite neue Gleis, das später für die S-Bahn nach Düren
vorgesehen ist, in Betrieb genommen, es trägt übergangsweise den
gesamten Verkehr in Fahrtrichtung Aachen. Nun kann in den beiden Abschnitten
die Trasse für die Hochgeschwindigkeitsgleise vorbereitet werden.
10.12.2000:
In der Nacht vom 9. auf den 10. Dezember ging im westlichen Teil des
Bauabschnitts Köln-Ehrenfeld Gbf (auf Höhe des
Militärrings) das erste neue Hochgeschwindigkeitsgleis für die
Fahrtrichtung Aachen in Betrieb, das zweite Gleis für die Gegenrichtung
folgte in der nächsten Nacht. Jetzt kann man von
Lövenich aus auf den Hochgeschwindigkeitsgleisen
gerade durchfahren, statt wie vorher eine Menge Verschwenkungen zu passieren.
In dem neuen Stück befinden sich auch die Hochgeschwindigkeitsweichen
für den Anschluß der Güterzuggleise an die neue Strecke. Dieser
Betriebswechsel wurde mir freundlicherweise von Norbert Lehrmann per Mail
angekündigt, sonst hätte ich ihn möglicherweise verpasst.
11.2.2001:
Am Wochenende 10./11. Februar ging der Betrieb in Fahrtrichtung Aachen im
östlichen Teil des Bauabschnitts Merzenich auf das
neue Hochgeschwindigkeitsgleis auf der Nordseite über, das benachbarte
Überholgleis ging aber noch nicht in Betrieb.
März 2001:
Im östlichen Teil des Bauabschnitts Buir (ab
Kilometer 28) und im westlichen Teil des Bauabschnitts
Sindorf (westlich des alten Bahnhofs) ging der Verkehr in Fahrtrichtung
Aachen auf das neue Hochgeschwindigkeitsgleis auf der Nordseite über.
Dieser Wechsel müßte am Wochenende 10./11. oder 17./18.
stattgefunden haben, genauer kann ich das leider nicht sagen, da ich zu der
Zeit in Urlaub war. Das Überholgleis in Dorsfeld kann noch nicht benutzt
werden, da der neue Überholbahnhof noch nicht mit Signalen versehen ist.
18.3.2001:
In der Nacht vom 18. auf den 19. ging im Bauabschnitt
Sindorf der alte Personenbahnhof außer Betrieb, die Züge
benutzen jetzt einen Behelfshaltepunkt etwa einen Kilometer weiter
östlich (im Bereich des zukünftigen S-Bahn-Haltepunktes).
7.4.2001:
Vom Abend dieses Tages bis in den nächsten Morgen hinein dauerten die
Arbeiten im Bauabschnitt Merzenich, die dazu
dienten, im Bereich zwischen der westlichen Abschnittsgrenze und der
Straßenüberführung den Verkehr in Fahrtrichtung Köln
auf das alte Streckengleis der Fahrtrichtung Aachen umzulegen, das vor acht
Wochen freigemacht worden und danach an das neue Gleis heran verschwenkt
worden war.
12.8.2001:
Am Wochenende 11./12. August wurde der Betrieb in Fahrtrichtung Aachen im
Bauabschnitt Düren östlich des Bahnsteigs
auf ein weiter nördlich verlaufendes Gleis verlegt, das stellenweise etwa
dem Verlauf des alten Gleises nach Bedburg folgt.
26.8.2001:
Seit dem Wochenende 25./26. August läuft der Betrieb in Fahrtrichtung
Köln im Bereich des neuen Überholbahnhof Dorsfeld im
Bauabschnitt Buir bis hin zum alten Überholbahnhof
im Bauabschnitt Sindorf auf dem zweiten, südlichen
Hochgeschwindigkeitsgleis. Damit ist zum ersten Mal ein neu gebautes
Streckengleis, nämlich das einzelne S-Bahn-Gleis, außer Betrieb
gegangen. Größere Umbauten daran werden wohl nicht mehr vorgenommen,
allerdings wird es jetzt wohl nach Sindorf hinein verlängert. Bei dem
Betriebswechsel wurden die alten Signale (ein Blocksignal am Anfang des neuen
Überholbahnhofs und das Einfahrsignal von Sindorf sowie die
zugehörigen Vorsignale) an das neue Gleis versetzt. Die neuen
Ks-Signale sind noch nicht in Betrieb, also sind
auch die Ausweichgleise in Dorsfeld noch nicht nutzbar.
September 2001:
Im Bauabschnitt Merzenich gingen in der Kurve und
westlich davon die neuen S-Bahn-Gleise auf der Südseite in Betrieb.
Für diesen Betriebswechsel kommen die Wochenenden 8./9. und 15./16. in
Frage. Es könnte auch sein, daß am ersten Wochenende das
südliche Gleis und am darauffolgenden Wochenende das nördliche Gleis
verschwenkt wurde. Das südliche Gleis ist an der Überleitstelle mit
dem weiter westlich liegenden einzelnen Gleis verbunden und wird für die
Fahrtrichtung Köln benutzt. Die Züge in Richtung Aachen wechseln an
der Überleitstelle vom nördliche S-Bahn-Gleis auf das neue
Hochgeschwindigkeitsgleis auf der Nordseite, das seit Februar dieses Jahres in
Betrieb ist.
5.10.2001:
Wie mir von verschiedenen Eisenbahnfans berichtet wurde, wurde entweder in der
Nacht auf den 5.10. (ein Freitag) oder am Wochenende danach die neue
Durchleitung im Bauabschnitt Köln-Ehrenfeld Gbf in
Betrieb genommen. Nach fast genau einem Jahr kommen die von
Mönchengladbach kommenden Personenzüge jetzt im
Bahnhof Ehrenfeld wieder auf Gleis 1 an.
Oktober 2001:
In der zweiten Oktoberhälfte fanden zwei kleinere Betriebswechsel statt,
deren genaues Datum ich nicht weiß. Im Bauabschnitt
Köln-Ehrenfeld Gbf ging in dem Bereich, wo die nach
Mönchengladbach fahrenden Züge ausscheren, das nördliche
Hochgeschwindigkeitsgleis in Betrieb. Die alte Strecke scheint dort
außerhalb der neuen Trasse zu liegen, also wird sie wohl mit geringen
Veränderungen für die S-Bahn liegen bleiben.
In Düren erfolgt die Ausfahrt nach Köln
nicht mehr über Gleis 2, sondern von Gleis 3 direkt in das S-Bahn-Gleis im
Bauabschnitt Merzenich. Gleis 2 wurde ausgebaut.
11.11.2001:
In der Nacht auf diesen Sonntag gingen die alten Stellwerke in
Horrem, Sindorf und
Buir außer Betrieb, und mit ihnen die alten
Signale des Hp-Lichtsignalsystems. In Betrieb
gingen dafür die neuen elektronischen Stellwerke in Horrem und Dorsfeld
und die neuen Ks-Signale. Dieser Wechsel
dürfte auch die Bauabschnitte Königsdorf und
Einschnitt betreffen, die wohl von Horrem aus gesteuert
werden. Damit sollte jetzt der neuen Überholbahnhof in Dorsfeld endlich
als solcher nutzbar sein, was bei den folgenden Betriebswechseln genauso
hilfreich sein dürfte wie der Umstand, daß jetzt auch vollwertiger
Gleiswechselbetrieb (statt Falschfahrbetrieb) möglich ist.
18.11.2001-25.11.2001:
In der Nacht vom 17. auf den 18. November ging im westlichen Teil des
Bauabschnitts Sindorf das neue S-Bahn-Gleis auf der
Südseite in Betrieb. Im Westen wurde hinter dem alten Überholbahnhof
direkt an das neue Hochgeschwindigkeitsgleis angeschlossen. Westlich der
Herrenstraße wurde das südliche alte Gleis an den neuen Trassenrand
verschoben und ein Stück östlich der Breitestraße an das neue
Gleis angeschlossen. Im Bereich zwischen diesen Straßen war es nicht
möglich gewesen, die Oberleitung für den neuen Gleisverlauf schon vor
dem Betriebswechsel vollständig zu installieren. Also mußten in der
Nacht auch die Hängesäulen auf den Rohrauslegern verschoben werden.
Bei diesem Betriebswechsel konnte sich der neue Überholbahnhof Dorsfeld
bewähren, an seiner Ausfahrt wurden die Richtung Köln fahrenden
Züge auf das Gegengleis geleitet.
Eine Woche später, vom 24. auf den 25. November, ging dann der Verkehr in
Fahrtrichtung Aachen in diesem Bereich auf das südliche alte Gleis
über. Die Verschwenkungen verlaufen mehr oder weniger parallel. Auch
dieses Mal mußten die Oberleitungsausleger östlich der
Breitestraße während der Nacht verschoben werden. Jetzt ist genug
Platz, um die Reste des alten Bahnhofs abzureissen und dann das erste
Hochgeschwindigkeitsgleis auf der Nordseite zu bauen. Von der alten Brücke
an der Breitestraße war zunächst der südliche Teil eine Woche
lang außer Betrieb, jetzt ist es der nördliche Teil dauerhaft. Das
S-Bahn-Gleis liegt neben der Brücke mit seinem Schotterbett mehr oder
weniger direkt auf dem Tunnel.
2.12.2001:
Im Bauabschnitt Köln-Ehrenfeld Gbf ging in dem
Bereich, wo im Oktober das erste Hochgeschwindigkeitsgleis in Betrieb genommen
worden war, auch das zweite Gleis in Betrieb. Am 2. Dezember war dort noch eine
Langsamfahrstelle eingerichtet, die Inbetriebnahme könnte also gut in der
vorangegangenen Nacht stattgefunden haben.
20.1.2002:
Zwischen Kilometer 28 im Bauabschnitt Buir und der
vorherigen Verschwenkung westlich der Kurve im Bauabschnitt
Merzenich ging in der Nacht vom 19. auf den 20. Januar das nördliche
Hochgeschwindigkeitsgleis für die Fahrtrichtung Aachen in Betrieb. Damit
ist das Gleis jetzt durchgehend von der westlichen Verschwenkung in
Sindorf bis zur Grenze des
Bauabschnitts Düren befahrbar, mit etwa 14
Kilometern müßte das das längste fertige Gleisstück der
ganzen Strecke sein. In Buir ist der zwischen den Strecken gelegene Bahnsteig
erstmal außer Betrieb, die Züge Richtung Aachen benutzen den neuen
Behelfsbahnsteig auf der Nordseite.
27.1.2002-10.2.2002:
Am Wochenende 26./27. Januar ging im Bauabschnitt
Gleisdreieck das nördliche neue Fernbahngleis unter der
Überführung der S-Bahn in Betrieb. Das südliche Gleis folgte
zwei Wochen später.
3.3.2002:
Am Wochenende 2./3. März ging im Bahnhof
Düren das neu aufgebaute Gleis 2 in Betrieb, und zwar vorerst für
Durchfahrten Richtung Aachen. Gleis 1 ist damit außer Betrieb und wird
neu aufgebaut. Da Gleis 2 keine Bahnsteigkante besitzt, benutzen die in
Düren haltenden Züge Gleis 23 auf der Nordseite.
10.3.2002:
Der bisher größte Betriebswechsel, der die Bauabschnitte
Königsdorf, Einschnitt,
Horrem und Sindorf betraf,
müßte am Wochenende 9./10. März stattgefunden haben. Zumindest
war er für dieses Datum geplant, aber da ich zu der Zeit im Urlaub war,
konnte ich das nicht genau verifizieren. Das nördliche
Hochgeschwindigkeitsgleis ging zwischen dem östlichen Ende des
Bauabschnitts Königsdorf und dem westlichen Ende
des alten Bahnhofs in Sindorf für den Verkehr
Richtung Aachen in Betrieb, damit wird dieses Gleis jetzt vom
Bauabschnitt Köln-Ehrenfeld Gbf bis zum Ostkopf von
Düren durchgehend befahren. Das südliche
Hochgeschwindigkeitsgleis, das für die Fahrtrichtung Köln benutzt
wird, reicht im Westen nur bis etwa zur Kerpener Straße in Sindorf, wo es
auf das S-Bahn-Gleis am südlichen Trassenrand verschwenkt. Am
provisorischen Haltepunkt in Sindorf ging damit der südliche Bahnsteig
außer Betrieb und der nördliche in Betrieb, der Bahnsteig zwischen
den Strecken wird jetzt von der anderen Seite benutzt. In Horrem wird der
Fernbahnteil des Bahnhofs benutzt. In Königsdorf wurden Behelfsbahnsteige
errichtet, der Mittelbahnsteig wird erst bei der Inbetriebnahme der S-Bahn
wieder benutzt.
7.4.2002:
In der Nacht vom 6. auf den 7. April ging im Bauabschnitt
Merzenich westlich des Überholbahnhofs das noch fehlende Stück
des S-Bahn-Gleises auf der Südseite in Betrieb. Nach Abbau des alten
Gleises ist dann der Platz frei, um den Rest des südlichen
Hochgeschwindigkeitsgleises zu bauen. In dem betroffenen Bereich liegt auch die
Verbindung zwischen dem nördlichen Streckengleis und dem südlichen
Teil des Bahnhofs Düren. Während des
Betriebswechsel dürften in Düren also im wesentlichen nur das
bahnsteiglose Gleis 2 und Gleis 23 mit dem Behelfsbahnsteig zur Verfügung
gestanden haben, die Betriebsführung muß recht interessant gewesen
sein.
6.5.2002:
In der Nacht vom 5. auf den 6. Mai ging in den Bauabschnitten
Buir, Merzenich und
Düren das südliche
Hochgeschwindigkeitsgleis in Betrieb. Das neue Stück reicht von Kilometer
28 östlich von Buir, wo sich vorher eine Verschwenkung auf das alte Gleis
befand, bis zum neuen Weichenfeld am Ostkopf von Düren. In Düren sind
die Gleise 2 und 3 noch nicht angeschlossen, deshalb wird dort meistens die
Verbindung zur Südseite befahren. Auch ist am Westkopf des neuen
Überholbahnhofs Merzenich (der betrieblich noch nicht vorhanden ist) noch
eine sehr kurze Weichenverbindung eingebaut, die wohl nur provisorisch ist. In
Buir ist jetzt der Weg frei, um den neuen Straßentunnel zu vollenden und
die Bahnsteige für die S-Bahn zu bauen. Auch der Haltepunkt Merzenich kann
jetzt gebaut werden.
Mai/Juni 2002:
Um den Monatswechsel herum ging in Düren Gleis 1
wieder für durchfahrende Züge Richtung Aachen in Betrieb.
Anscheinend waren sowohl Gleis 1 als auch das vorher benutzte Gleis 2 in der
letzten Maiwoche und der ersten Juniwoche abgeschnitten, so daß alle
Züge durch Gleis 23 (oder ganz woanders lang) fuhren. Haltende Züge
benutzen wohl erstmal weiterhin Gleis 23, da am Bahnsteig von Gleis 1 noch
gearbeitet wird.
17.6.2002:
Seit diesem Tag benutzen in Düren alle Züge
Richtung Köln Gleis 6, das später für die S-Bahn vorgesehen ist.
Gleis 3 wird dann wohl demnächst abgebaut und neu aufgebaut. Laut den
Aushangfahrplänen sollen ebenfalls die Züge Richtung Aachen wieder
Gleis 1, dessen Bahnsteig im östlichen Teil fertig ist, benutzen,
zumindest teilweise wird aber noch Gleis 23 benutzt.
7.7.2002:
Um das Wochenende 6./7. Juli herum ging in Düren
Gleis 2 für durchfahrende Züge Richtung Köln in Betrieb. Damit
ist der Umweg über die Südseite nicht mehr notwendig.
14.7.2002:
In der Nacht vom 13. auf den 14. Juli ging in Sindorf
das noch fehlende Stück des südlichen Hochgeschwindigkeitsgleises
zwischen der Ortsmitte und dem westlichen Ende des alten Bahnhofs in Betrieb.
An der östlichen Verschwenkung zwischen Herrenstraße und Kerpener
Straße wurde dabei ein Stück des neuen Gleises erst während
der Nacht montiert. Damit läuft der Verkehr im gesamten Bereich
östlich des Bauabschnitt Köln-Ehrenfeld Pbf in
beiden Richtungen auf den neuen Hochgeschwindigkeitsgleisen.
21.7.2002-28.7.2002:
Seit dem 21. Juli ist Gleis 4 im
Bauabschnitt Köln-Ehrenfeld Pbf für den
Personenverkehr Richtung Aachen/Mönchengladbach in Betrieb. Seit dem 28.
Juli benutzen die Züge Richtung Hauptbahnhof Gleis 3. Auch in Betrieb ist
damit der neue Bahnsteig. Seine Zugänge befinden sich an der Venloer
Straße (parallel zur Treppe zum alten Bahnsteig) und an der
Einmündung der Hüttenstraße in den Ehrenfeldgürtel (auf
der Nordseite der Strecke). Außer Betrieb ist damit neben dem alten
Bahnsteig, der jetzt für die S-Bahn umgebaut werden kann, auch der ganz
südlich gelegene Brückenträger an der Subbelrather Straße.
Von einigen kleinen Verschwenkungen abgesehen, sind die
Hochgeschwindigkeitsgleise jetzt durchgehend in Betrieb.
24.11.2002:
In der Nacht vom 23. auf den 24.11. ging das neue elektronische Stellwerk
(ESTW) in Düren in Betrieb. Es steuert neben dem
Bahnhof Langerwehe westlich von Düren auch den neuen Vorbahnhof im
Bauabschnitt Merzenich. Damit sind jetzt auch das neue
Gleis 6 in Düren, die Überholgleise im Vorbahnhof und die
S-Bahn-Strecke prinzipiell benutzbar. Gleichzeitig wird auch Gleis 3 wieder
für die Züge Richtung Köln benutzt. Die Nordseite von Düren
(nördlich von Gleis 1), die jetzt nur noch für die Züge nach
Linnich benutzt wird, wird noch vom alten Stellwerk aus gesteuert.
1.12.2002:
Um das Wochenende 30.11./1.12. herum begann anscheinend der Probebetrieb der
S-Bahn. Bereits ab dem 28.11. wurden diverse Meßzüge gesichtet.
15.12.2002:
Mit dem Fahrplanwechsel ging an diesem Tag die S-Bahn in Betrieb. In
Lövenich, Königsdorf,
Sindorf und Buir, die jetzt nur
noch von der S-Bahn bedient werden, wurden die Zugänge zu den
Behelfsbahnsteigen an der Fernbahn abgebaut, die Bahnsteige werden wohl in
Kürze entfernt. Ganz neu in Betrieb ging der Haltepunkt
Müngersdorf Technologiepark, während in
Merzenich vorerst noch keine Züge halten. Auch auf
der Fernbahn brachte der neue Fahrplan viele Änderungen, eine Beschreibung
des neuen Zustands gibt es auf der Seite über den
Betrieb.
30.3.2003:
Seit der Nacht vom 30. auf den 31.3. wird das elektronische Stellwerk (ESTW) in
Horrem vom ESTW in
Köln-Ehrenfeld aus ferngesteuert. Der provisorische
Bedienplatz im alten Horremer Stellwerk wird damit nicht mehr benötigt.
Während der Umstellung war das Stellwerk anscheinend zeitweise nicht
betriebsbereit. Der RE 1 war zwischen Köln und Düren unterbrochen,
die S 13 verkehrte nach einem Sonderfahrplan. Dabei mußte in Horrem
umgestiegen werden, anscheinend war immer genau ein Zug im Abschnitt
Köln-Horrem und einer im Abschnitt Horrem-Düren unterwegs.
29.4.2003:
Seit dem 29.4.2003 ist der neue S-Bahn-Haltepunkt
Merzenich in Betrieb. Der Aufzug und die
Parkplätze waren zum Betriebsstart allerdings noch nicht fertig.
Mai 2003:
An der Brücke über die Subbelrather Straße am Ostkopf vom
Bahnhof Ehrenfeld wurden die Gleise 3 und 4 (Fernbahn
zum Hauptbahnhof) verschwenkt und verlaufen jetzt gerade. Gleis 3 wurde in der
Nacht vom 24. auf den 25.5. bearbeitet, Gleis 4 vermutlich eine Woche vorher.
15.6.2003:
An diesem Tag, an dem auch der neue Sommerfahrplan in Kraft trat, ging Gleis 1
als zweites S-Bahn-Gleis in Ehrenfeld in Betrieb. In der
Nacht vom 14. auf den 15.6. wurde zunächst die Gleisverbindung westlich
des Bahnsteigs aufgetrennt und das von Westen kommende Stück von Gleis 1
an das Stück im Bahnsteigsbereich angeschlossen. Auch das Gleis, das im
Osten die Subbelrather Straße am südlichen Trassenrand
überquerte (und sich östlich davon auf die beiden Streckengleise zum
Hansaring verzweigte), wurde an Gleis 1 angeschwenkt. Den Sonntag über
wurde bis zum Halt in Müngersdorf Gleis 1 für
beide Fahrtrichtungen benutzt, was angesichts des 30-Minuten-Takts kein Problem
war. Gleis 2 wurde auf die nächste Umstellung vorbereitet, indem es vom
Bahnsteigsbereich bis über die Subbelrather Straße hinweg
durchgehend verbunden wurde. Auch die Weiche westlich des Bahnsteigs wurde
entfernt. In der darauffolgenden Nacht wurde dann das nördliche vom
Hansaring kommende Streckengleis an der Einmündung östlich der
Subbelrather Straße abgeschnitten und an Gleis 2 angeschwenkt, womit
beide Gleise jetzt durchgehend befahrbar sind. Die Weiche in Gleis 1 war am
16.6. noch vorhanden. Ebenfalls wurde in dieser Nacht Gleis 5, das vorher am
Ostkopf in Gleis 6 einmündete, an das östlich des Bahnhofs liegende
Stück angeschlossen, war am 16. aber noch gesperrt. In den beiden
Nächten des Betriebswechsels war der S-Bahn-Betrieb unterbrochen, als
Ersatz fuhren Busse. Da ab dem 16.6. zusätzliche Fahrten der S 6 nach
Horrem rollen, was mit einem Gleis wohl kaum
durchführbar wäre, erfolgte der Betriebswechsel zum spätest
möglichen Termin.
26.6.2003:
Laut einer Pressemeldung der Bahn wurde an diesem Tag bei den Hochtastfahrten
gegen 11:15 zum ersten Mal die Geschwindigkeit von 275 km/h erreicht, die
für eine Zulassung der Strecke für 250 km/h erforderlich ist. Auch
wenn diese Meldung keinen Betriebswechsel im klassischen Sinne mehr darstellt,
ist sie meiner Meinung nach an dieser Stelle am besten aufgehoben.
14.12.2003:
Mit dem Start des Winterfahrplans begann an diesem Tag auch der
planmäßige Hochgeschwindigkeitsverkehr auf der Strecke, gleichzeitig
wurde auch die dafür notwendige Linienzugbeeinflussung (LZB) in Betrieb
genommen. Die ICE-Züge fahren jetzt mit einer Geschwindigkeit von 250
km/h. Um einen Eindruck von dieser Geschwindigkeit zu vermitteln, habe ich am
19.12.2003 die Durchfahrt von ICE 14 (Frankfurt-Bruxelles) durch
Sindorf in einem kleinen
Videoclip (1,1 MB, DivX
notwendig) festgehalten. Der Thalys fährt vorerst weiterhin maximal 140
km/h, da seine LZB-Ausrüstung nicht mit der der Strecke kompatibel ist.
Viele neuere Lokomotiven hingegen (z.B. die beim RE 1 eingesetzte Baureihe 146
und die im Güterverkehr eingesetzten Baureihen 145, 152, 182, 185 und 189)
erhalten LZB-Führung. Abgesehen davon, daß die Arbeit des
Lokführers dadurch angenehmer wird (Signale eher "sichtbar"), können
Güterzüge, deren Bremsvermögen sonst nur für eine
Geschwindigkeit von 90 oder 100 km/h ausreicht, mit LZB-Führung unter
bestimmten Umständen 120 km/h schnell fahren. Ob und in welchem Umfang auf
dieser Strecke davon Gebrauch gemacht wird, weiß ich derzeit nicht.
4.4.2004:
In der Nacht vom 3. auf den 4. April wurden die neuen elektronischen Stellwerke
(ESTW) der Strecke alle auf die Betriebszentrale in Duisburg geschaltet, so
daß die Fahrdienstleiter vor Ort (zuletzt noch in
Köln-Ehrenfeld und
Düren vorhanden) nicht mehr benötigt
werden. Zunächst arbeiten diese von Duisburg aus, langfristig möchte
man dort aber mit weniger Personal auskommen, was auch durch Automatisierung
der regelmäßigen Stellvorgänge (Zuglenkung) erreicht werden
soll.
7.6.2004:
In der Nacht auf diesen Tag (eine Montagnacht, in der kein durchgehender
S-Bahn-Verkehr stattfindet) wurde aus der Überleitstelle mit darin
"enthaltenem" Haltepunkt in Sindorf ein Bahnhof. Dazu
wurden die neuen Ausfahrsignale aktiviert, und die Einfahrsignale (die vorher
als Blocksignale der Überleitstelle dienten) haben jetzt auch
Vorsignalfunktion.
13.6.2004:
Zum Start des Sommerfahrplans übernahm die S 12 von der S 13 die Bedienung
dieser Strecke, bei fast unveränderten Fahrzeiten. Alle Züge der S 12
fahren mindestens bis Sindorf, der neue Bahnhof dort
wird jetzt auch zum Wenden benutzt. Die S 13 kommt nur noch im Berufsverkehr
bis Horrem, ansonsten wendet sie am
Hansaring.
3.10.2004:
Um die Probleme mit den durch Herbstlaub rutschigen Schienen zu umgehen, wird
die S 12 seit dem ersten Oktoberwochenende nicht mehr mit Elektrotriebwagen
der Baureihe 423, sondern mit lokbespannten Wendezügen vom Typ "Ruhr" (auch
als x-Wagen bekannt) betrieben. Üblicherweise bestehen die Züge aus
vier Wagen und einer Lok der Baureihe 143, die Ausrichtung (also an welchem Ende
sich die Lok befindet) ist uneinheitlich. Die S 13 kann, da sie den
Flughafentunnel durchfährt, nicht umgestellt werden, stattdessen fährt
sie in Horrem fünf Minuten früher ab. Auch der abendlich auf die
S 12 übergehende Umlauf fährt mit einem Triebwagen, bei
unveränderten Fahrzeiten.
12.12.2004:
Seit dem Start des Winterfahrplans soll auch der Thalys LZB-Führung
erhalten und meinen Informationen nach 200 km/h schnell fahren, für 250
km/h reicht wohl die im deutschen Stromnetz (Netzfrequenz 16,7 Hz, die
Transformatoren sind auf 50 Hz ausgelegt) verfügbare Leistung nicht. Mein
persönlicher Eindruck ist allerdings, daß die Züge nach wie vor
mit etwa 140 km/h fahren, und auch die ICEs scheinen oft nur mit 160 km/h
unterwegs zu sein, was vermutlich auch ausreicht, um den Fahrplan einzuhalten.
Ferner brachte der neue Fahrplan einige Verschiebungen von Fahrzeiten im
Minutenbereich (vor allem beim RE 1), und die S 12 fährt jetzt wieder mit
Zügen aus zwei Elektrotriebwagen der Baureihe 423. Ein Zug der S 13
fährt jetzt spät in der Nacht bis nach Aachen Hbf (wobei hinter
Düren nur in Langerwehe gehalten wird, an den anderen Stationen sind die
Bahnsteige zu niedrig) und früh am Morgen zurück, um dieses Gebiet in
Tagesrandlage an den Flughafen anzubinden.
12.6.2005:
Zum Sommerfahrplan 2005 wurden die Fahrten der S 13 nach
Horrem, die zusammen mit der S 12 einen 10-Minuten-Takt
für den Berufsverkehr bilden, ausgedehnt. Morgens gibt es jetzt sieben
Fahrten statt sechs, nachmittags ebenfalls sieben (an Freitagen sogar
zwölf) statt wie früher vier.
August 2005:
Seit Anfang August wird die Strecke offenbar wieder mit hohen Geschwindigkeiten
befahren, nachdem in der ersten Jahreshälfte anscheinend maximal 160 km/h
gefahren wurden. Zu den Gerüchten über Probleme mit der Gleislage, die
aus gutinformierten Kreisen zu vernehmen waren, paßt auch, daß in
den vergangenen Monaten oft nächtliche Einsätze von Schotterzügen
und Stopfmaschinen stattfanden. Auch die seitdem beobachteten Thalys-Züge
fuhren mit schätzungsweise 250 km/h, sie sind also mit der aktuellen
LZB-Version ausgestattet, und die unter 16,7 Hz verfügbare Leistung scheint
für diese Geschwindigkeit auszureichen.
6.11.2005:
An diesem Tag ging an dem im Bau befindlichen
Haltepunkt Köln-Weiden West der Betrieb der
S-Bahn in Fahrtrichtung Köln auf das weiter südlich neu aufgebaute
Gleis über, um den für den Mittelbahnsteig vorgesehenen Bereich (in
dem das alte Gleis verlief) freizumachen. Zu diesem Zweck war das südliche
S-Bahn-Gleis ab dem frühen Nachmittag dieses Sonntages gesperrt, der
Betrieb wurde zwischen Köln-Müngersdorf
Technologiepark und Horrem eingleisig
durchgeführt.
11.12.2005:
Mit dem Start des Winterfahrplans wurde der Nachtzug "Jan Kiepura" von Köln
aus nach Frankfurt statt wie bisher nach Bruxelles geführt, so daß er
jetzt nicht mehr diese Strecke befährt. Ferner gab es bei den
Regionalexpressen wieder einige Änderungen der Fahrzeiten im
Minutenbereich.
Januar 2006:
Laut einer mittlerweile wohl nicht mehr im Netz befindlichen Mitteilung nahm die
Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH (RSE) aus Bonn
in diesem Monat die Bedienung der Ausweichanschlußstelle
Sindorf wieder auf, die offenbar letztes Jahr (von mir
unbemerkt) eingestellt worden war. Der Zug verkehrt nach Bedarf dienstags und
donnerstags, Zuglok ist die 364-CL 428.
28.5.2006:
Mit dem Start des Sommerfahrplans ging an diesem Tag der
Haltepunkt Köln-Weiden West in Betrieb. Um
die Zeit für den zusätzlichen Halt zu gewinnen, wurden die Fahrzeiten
in Königsdorf und den weiter westlich gelegenen
Stationen um eine Minute verschoben, Richtung Köln wird eine Minute
früher gefahren, Richtung Düren eine Minute
später. Montags bis freitags gibt es abends beim Übergang von
20-Minuten-Takt zu Halbstundentakt einen Zug, der schon im alten Fahrplan nur
vier Minuten Wendezeit in Sindorf hatte. Dieser Zug
fährt dort jetzt eine Minute später als üblich (also zur "alten"
Zeit) ab, so daß immerhin noch drei Minuten Wendezeit verbleiben, und
hält dafür nicht in Köln-Weiden West.
Nachtrag: Zumindest in der Hauptverkehrszeit finden in Düren
überschlagene Wenden statt (d.h. es wird ein zusätzlicher Zug
verwendet, so daß ein angekommener Zug erstmal stehenbleibt und der davor
angekommene Zug als nächstes abfährt), da die Wendezeit im
durchgehenden 20-Minuten-Takt nur noch vier Minuten beträgt. Dazu werden
die Gleise 5 und 6 abwechselnd benutzt.
10.12.2006:
Zum Start des Winterfahrplans wurden die Fahrzeiten der ICE-Züge um eine
halbe Stunde verschoben. Bei den Regionalexpressen gab es wieder Änderungen
im Minutenbereich. Der Nachtverkehr der S-Bahn wurde auf die gesamte Strecke bis
Au(Sieg) ausgedehnt. Die meisten dieser Fahrten verkehren über die
Flughafenschleife und lassen daher drei Halte auf der normalen Strecke aus,
weshalb sie als S 13 bezeichnet sind.
1.4.2007:
Am Wochenende 30.3./1.4. ging östlich des S-Bahn-Haltepunktes
Buir die Verlängerung des zweigleisigen Abschnitts
in Betrieb. Dazu wurde die Weiche der alten Überleitstelle ausgebaut und
das südliche Gleis an das neue Gleis angeschlossen, das in den Wochen zuvor
südlich des existierenden Streckengleises gebaut worden war. Diese Arbeiten
erforderten eine Vollsperrung der S-Bahn-Strecke für das ganze Wochenende,
genau wie der Einbau der neuen Weiche vier Wochen vor dem Betriebswechsel (der
aber selber keinen Betriebswechsel darstellte und deshalb hier nur in einem
Nebensatz erwähnt wird). Die Fahrgäste wurden zwischen
Sindorf und Düren mit
Bussen befördert.
9.12.2007:
Mit dem Start des Winterfahrplans, der ansonsten keine wesentlichen Neuerungen
brachte, wurde die Streckenhöchstgeschwindigkeit der S-Bahn in einigen
Abschnitten auf bis zu 140 km/h erhöht. Dank der mittlerweile
üblichen konsequenten Beschilderung nicht nur von
Geschwindigkeitsverminderungen (mit Lf6 und Lf7) sondern auch von
Geschwindigkeitserhöhungen (nur mit Lf7) ist dies auch für
interessierte Fahrgäste gut zu erkennen. Im Bereich von
Köln-Ehrenfeld liegt die Höchstgeschwindigkeit
nach wie vor bei 120 km/h, steigt dann aber westlich der Weichenverbindung
in Köln-Müngersdorf Technologiepark auf
140 km/h an. Ab Beginn der Verschwenkung östlich des Bahnsteigs in
Köln-Lövenich sind dann erstmal wieder nur
120 km/h erlaubt. Der nächste Wechsel auf 140 km/h erfolgt in
Frechen-Königsdorf, und zwar jeweils am Blocksignal
am Haltepunkt, also an beiden Gleisen leicht versetzt (das Blocksignal steht
jeweils in Regelfahrrichtung am Ende des Haltepunktes). An der
Überleitstelle in Buir besteht in Fahrtrichtung
Köln (in dieser Richtung wird ja die Weiche in abzweigender Stellung
befahren) eine kurze Beschränkung (etwa im Bereich des Gegenbogens und der
Weiche selber) auf 130 km/h. In der anderen Richtung (in der der
abzweigende Strang nicht auf Hauptsignal befahren werden kann) stehen
interessanterweise auch Schilder, die aber noch abgedeckt sind. Gleiches gilt in
dem gesamten zweigleisigen Abschnitt bis Merzenich (wo
kein Gleiswechselbetrieb eingerichtet ist), die Beschilderung der
Geschwindigkeitswechsel am Gegengleis ist offenbar vorhanden, aber
verhüllt. Die Verschwenkung östlich der Bahnsteige in Buir sowie der
Bahnsteigsbereich selber sind auf 120 km/h beschränkt, ansonsten kann
der zweigleisige Abschnitt bis zum Beginn der Kurve in Merzenich mit
140 km/h befahren werden. Die nächste Beschränkung auf
120 km/h scheint sich vom Anfang der Kurve bis zur Weichenspitze der
Überleitstelle Merzenich zu erstrecken. Der eingleisige Abschnitt bis
Düren darf mit 140 km/h befahren werden,
erst irgendwo in der Bahnhofseinfahrt in der Nähe der ersten
Weichenverbindungen sinkt die Geschwindigkeit wieder auf 120 km/h ab. Bei
meinen ersten Fahrten nach dem Fahrplanwechsel wurde die höhere
Geschwindigkeit nicht ausgefahren, vermutlich wird sie nur zum Aufholen von
Verspätungen benutzt.
Nachtrag: In Fahrtrichtung Düren beginnt die Beschränkung auf
120 km/h in Merzenich nicht am Anfang der Kurve, sondern erst hinter dem
Haltepunkt, am Blocksignal der Überleitstelle. Wenn ich die verhüllten
Tafeln richtig interpretiere, gilt das auch für das Gegengleis, d.h. im
Bereich des Bahnsteigs darf Richtung Düren auf beiden Gleisen 140 km/h
gefahren werden, Richtung Köln sind beide Gleise nur für 120 km/h
zugelassen.
Zweiter Nachtrag: Zufällig stieß ich in dem
Wikipedia-Artikel
über die Baureihe 423 auf die Information, daß das
Eisenbahn-Bundesamt bereits im September die Bremsprozente dieser Fahrzeuge
reduzieren ließ, weswegen Geschwindigkeiten über 120 km/h
derzeit nicht gefahren werden können. Die neue
Streckenhöchstgeschwindigkeit wird man also erst ausnutzen können,
wenn diese Reduzierung aufgehoben wird oder wenn neue Fahrzeuge eintreffen (der
Einsatz der neuen Baureihe 422 soll im März beginnen, auf welcher Linie ist
mir nicht bekannt), die davon hoffentlich nicht betroffen sind.
10.5.2009:
An diesem Tag ging der Gleiswechselbetrieb im zweigleisigen S-Bahn-Abschnitt
zwischen Buir und Merzenich in
Betrieb. Anders als hier am 1. April angekündigt wird aber weiterhin
rechts gefahren.
14.6.2009:
Mit dem Start des Sommerfahrplans wurden die Fahrzeiten der Thalys-Züge um
eine halbe Stunde verschoben, so daß sie jetzt mit dem ICE wieder einen
zeitweisen Stundentakt bilden.
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12-Okt-2009